Winzerfestumzug: Work-Fly-Balance
Alle Jahre wieder rollt zu Beginn des bekannten Bergsträßer Winzerfestes der große Winzerfestzug durch die Bensheimer Straßen.
Alle Jahre wieder rollt zu Beginn des bekannten Bergsträßer Winzerfestes der große Winzerfestzug durch die Bensheimer Straßen.
Wenn eine Staatsministerin zu Besuch kommt, dann hat es meist einen guten Grund. Hier war der Grund gut 15.100 Euro wert: Die hessische Sportministerin Frau Diana Stolz ließ es sich nicht nehmen, den Förderbescheid für die Anschaffung der neuen Elektrowinde sowie der entsprechenden Begleitmaßnahmen der Segelfluggruppe Bensheim persönlich zu überreichen.
Nach der ersten Woche hatte sich die Orientierung im „Fuchsbau“ (Hauptgebäude“) gefestigt, man gewöhnte sich an die generell weiten Wege im Lager, zum Fluggelände, zum Start. Routine stellte sich ein: Gemeinsames Frühstück, anschließend Briefing, in dem zum einen eventuelle Vorfälle/Geschehnisse vom Vortag kritisch, aber offen besprochen wurden. Außerdem wurden die Vorhaben und Einteilungen für den Tag („Wer fliegt was? Wer hat was vor?“) sowie die nötigen Flugdienste geklärt. Die Entschlüsselung des Wetterberichts und die entsprechenden Erläuterung der Wetterlage durch ein erfahrenes Mitglied waren für die Streckenflieger wichtig, für Anfänger lehrreich.
Regelmäßig kommen Besuchsgruppen auf den Bensheimer Segelflugplatz, um sich ausführlicher über den umweltfreundlichen Luftsport „Segelfliegen“ informieren zu lassen. So begrüßten die beiden aktiven Segelflieger Ulrike Pawel und Hermann Landgraf dieses Mal zwei Gruppen des Frauen- und Familienzentrums Bensheim im Rahmen ihres Klausurtages zum Thema „Nachhaltigkeit“.
Nachdem die Jugendgruppe mit der Jugend des Aero Clubs Langenselbold (ACL) im vergangenen Jahr ein verregnetes, aber gesellschaftlich erfolgreiches Fliegerlager in Bensheim hatte, planten sie nun ein gemeinsames externes Trainingscamp. Eine Armada von gut 60 Personen, fast 20 Flugzeugen inklusive einem elektrischen Golfkart (als Rückholfahrzeug) startet, ihr Ziel im brandenburgischen Irgendwo: das Segelfluggelände Kammermark der Akaflieg Berlin.
...dann ist das mit viel Aufwand verbunden und hat einen triftigen Grund: Nach über 50 Jahren im Dienste der Segelfluggruppe streikte plötzlich die Gangschaltung, der kleine, gelbe Bus, Baujahr 1962, blieb stehen und rührte sich nicht mehr. War es das Fahrgetriebe?
Nach den spannenden ersten drei Wertungstagen gestaltet sich das Wetter wenig kooperativ: Mal wurde aufgrund Gewitterwarnungen gleich neutralisiert, dann versuchte man eine kleine Aufgabe, musste sich den widrigen Regen-Wolkenmix beugen. Eine Miet-Faßsauna sorgte im Pilotenlager zumindest für eine gewisse Entspannung.
Die zweite Wettbewerbswoche startete mit einem schwierigen Tag. Die Wetterprognosen waren wenig optimistisch (schwere Gewitter gegen Abend), die Aufgabe über knapp 240 km ambitioniert, zumal der letzte Schenkel in kaum landbarem Gebiet lag.
Aktuell finden die Deutsche Meisterschaft der 15 m Klasse in Zwickau statt. Mit dabei: Uwe Wahlig mit seiner LS3 und seinem Rückholer Andreas Weskamp.
Eine eingehende Platzbegehung bestätigte: Über die Seenlandschaft war nicht nur Gras gewachsen, die Bahn war tatsächlich ausreichend abgetrocknet, so dass Flugbetrieb endlich wieder starten konnte – wenn auch mit ein paar Anlaufschwierigkeiten.
Als erster startete der Traktor, um das Gras der Start- und Landebahnen betriebsbereit zu mähen, was trotz kleiner technischer Probleme pünktlich bis Samstag Mittag geschafft war (ein Dankeschön an Felix Letkemann und Karin Grimm).
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