Sportlerehrung der Stadt Bensheim
Alljährlich ehrt die Stadt Bensheim sportliche Höchstleistungen, die Bensheimer Bürger oder Vereinsmitglieder errungen haben, in einem feierlichen Rahmen.
Alljährlich ehrt die Stadt Bensheim sportliche Höchstleistungen, die Bensheimer Bürger oder Vereinsmitglieder errungen haben, in einem feierlichen Rahmen.
Normalerweise sind Wühlmäuse und Maulwürfe auf Flugplätzen unerwünscht, egal ob als blinder Passagier (TEXT vom 2020/05: Warnung vor Blindem Passagier) oder aktiv buddelnd auf den Betriebsflächen. Anders sieht es aus, wenn sie mit Schaufel, Minibagger und Spezialfräse frühmorgens um 7:00 h, unerschrocken trotz widriger Witterungsbedingungen, auf zwei statt vier Beinen anrücken.
Die Nächte werden frostig. Ein sicheres Zeichen: der Abfliegeabend, das gesellschaftliche Highlight der Bensheimer Segelflieger, vor der Tür steht. Der 1. Vorsitzende Felix Maier begrüßte die zahlreichen, elegant gekleideten Gäste im festlich geschmückten Vereinsheim. Er ließ die Ereignisse des Jahres kurz Revue passieren und dankte dabei den vielen ehrenamtlichen Akteuren für ihren tatkräftigen Einsatz.
Schon in der letzten Jahreshauptversammlung hatten die Bensheimer Segelflieger die Weichen in Richtung Zukunftsinvestitionen gerichtet. In der Herbstversammlung präsentierte jetzt die vereinsinterne Projektgruppe alle relevanten Fakten, einschließlich möglicher Finanzierungsmodelle.
Samstag morgen, 8:33 h, lautes Geklapper in der Küche – Einbrecher? „Nein, wir bereiten den Waffelteig für den Wettbewerb heute vor“, antwortet fröhlich Flugschüler Jakob. „Damit wollen wir Spenden für die Jugendkasse sammeln,“ erläutert Flugschülerin Lea.
Fliegerkamerad und Ehrenmitglied Fritz Baum ist am 29. Oktober 2023 verstorben. Er war mit 94 Jahren unser ältestes Vereinsmitglied. Geistig fit, hat die Kraft seinen Körper leider stetig verlassen, so dass er immer mehr auf externe Hilfe angewiesen war und die letzten Jahre in einem Pflegeheim verbringen musste. Er konnte immer noch lachen, sehnte sich schlussendlich trotzdem nach Ruhe.
Piloten in T-Shirt und kurzen Hosen, kein Wunder bei 27°C im Schatten! Die erhöhte Konzentration an klassischen Schulungs-Holzflugzeugen, Typ Ka8 und eine ASK13 auf dem Flugfeld könnte ein Jugendvergleichsfliegen sein. Moment, war das nicht schon? Der irritierte Blick in den Kalender bestätigt: Es ist wirklich der 3.Oktober, Tag der Deutschen Einheit und damit Tag des Opa-Wolf-Pokals.
„So schön das immer mit der alten Ju52 und den Motorfliegern war, eigentlich sind wir ein reiner Segelflugverein. Unser Ziel ist deshalb, unseren Flugsport so zu präsentieren, wie wir ihn hier jedes Wochenende ausüben: Segelfliegen – das ist Fliegen ohne Motor, aber mit viel Spaß. Dazu laden wir unsere Nachbarn und Freunde ein, einen ungezwungenen, netten Nachmittag mit uns zu verbringen“, umschreibt der erste Vorsitzende Felix Maier die Intentionen der Segelflieger an diesem Wochenende.
Das Wetter hielt sich auch in der zweiten Fliegerlager-Woche an die Regel: Regelmäßiger Regen, kräftiger Wind und ganz selten ein paar kurze Auflockerungen. Die Segelflieger nutzen geschickt die Regenpausen zum Fliegen und die Regenphasen für Alternativprogramm wie Schwimmbadbesuch, Technikmuseum oder diverse Gemeinschaftsspiele. „Der Vorteil hier ist, dass man bei passendem Wind immerhin noch am Hangfliegen kann“, sinnierte der Fluglehrer des Gastvereines Aero Club Langenselbold (ACL) Jan Schäfer. Die Betonung liegt auf „passend“.
Für einen gut funktionierenden Segelflugbetrieb sind nicht nur Flugzeuge, sondern auch Fahrzeuge nötig. Zwei davon quittierten unisono ihren Dienst. Unter der fachkundigen Führung von Mattis Kaumann versammelte sich Samstag Morgen eine Gruppe jüngerer Mitglieder, um gemeinsam den defekten VW Polo bzw. Peugeot zu reparieren.
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