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Erstens kommt es anders als man zweitens meistens denkt
Liga-Runde 4: Zugegeben, es gehörte schon eine gehörige Portion Optimismus dazu, an diesem Wochenende an Liga-Fliegen zu denken: Rheintal komplett abgeschirmt, daher ohne Thermik, warmer, kräftiger Südostwind, Basis im Odenwald 1000 m, Regenfront ab Spätnachmittag von Südwesten kommend – nicht gerade berauschende Aussichten.
Sicherheitshalber studierten die Akteure nach dem Aufrüsten die aktuellen Wetterkarten nochmals eingehend. „Bei Ostwind habt ihr unter 1000 m keine Chance im Odenwald“, kommentieren die Alten. Ratlosigkeit. Was tun? „Ich starte jetzt einfach mal, dann werde ich sehen, was geht. Und wenn nichts geht, war's eine sinnvolle Start-Landeübung“ beschloss Lukas Etz.
Nach anderthalb Stunden hatte Lukas seine Start-Landeübung erfolgreich vollendet. Für Ligapunkte hatte es diesmal nicht ganz gereicht. Auch andere Piloten probierten ihr Glück, mit mehr oder weniger ähnlichem Erfolg.
Erlebnisbericht von Peter Simon über die 3. Ligarunde
Am Freitagabend sah es noch sehr schlecht aus, selbst am Samstagmorgen haben die beiden Segelflugwettervorhersagequellen für das Rheintal nur sehr pessimistische Aussagen getroffen.
Sonntag sollte dann blau werden, der Wind auffrischen und dafür dann auch noch Warmluft einsickern.
Liga Runde 3: Tapfer geschlagen - Tabellenführung verteidigt
Freitagabend, der Streckenflugstammtisch trifft sich. Nach dem ausgiebigen Erfahrungsaustausch werden die Wetterkarten und Prognosen für das Wochenende studiert. Die Analysen sind nicht eindeutig, Samstag wird „wohl irgendwie der interessantere, fliegbare Tag“. Für die folgenden Tage waren sich die Propheten wieder einig: der Sonntag wird blau und der Montag nass. Was bedeutet das? „Wir treffen uns morgen früh und schauen, was das Wetter macht.“ Daraufhin lässt die Jugend den Abend gemütlich bei Lagerfeuer und Gitarrenmusik ausklingen.
Grüße vom Osterhasen: 1. Runde Qualiliga
Bundesliga-Krimi: um einen Punkt am Klassenerhalt vorbei
Die Bensheimer Segelflieger wussten, dass die letzte, entscheidende Bundesligarunde eng werden würde: Die Konkurrenz dicht auf den Fersen, fünf eigene Leistungsträger gebunden durch einen Wettbewerb in Landau/Pfalz und eine nasse, windige Wetterlage. Doch wie spannend das Rennen würde und wie knapp es ausgehen würde, dass ahnte vorher niemand.
OLC-Bundesliga: Die Regenrallye geht weiter
Wochenende, Runde 10 der Segelflug-Bundesliga. Wetterprognose: Labil, Gewitter mit Schauern, Hagel, örtliche Unwetterwarnungen – also wieder so, wie schon die vergangenen Wochenenden. Nach Vorhersage sollte der Samstag der schlechtere Tag am Wochenende werden.
Trotzdem treffen sich wieder ein paar Unerschrockene Samstag Mittags am Flugplatz. „Wir müssen einfach das Wetterfenster nutzen, den Schauern ausweichen und schnell fliegen, bis die Gewitter wieder alles dichtmachen. Dann haben wir vielleicht eine Chance“, erläutert Segelflugreferent Peter Simon bei der kurzen Lagebesprechung. „Hm, ich glaube, dann nehme ich heute mal besser ein regentolerantes Segelflugzeug und nicht die LS3,“ kommentiert Uwe und rüstet den Vereins-Ventus auf. Stefan Schneider und Klaus Schäfer im Duo Discus komplettieren die Mannschaft.
Bensheim bannt Abstiegsgefahr und sichert Punkte
Das vergangene Wochenende in Hessen: Unwetterwarnungen, angekündigter Starkregen, Gewitter, Hagel – kein Wetter, bei dem man an sportliches Segelfliegen denkt. Trotzdem gelang es den Piloten Felix Maier, Peter Simon und Klaus Koser wieder wichtige Punkte in der 7. Runde der 2. Bundesliga zu erkämpfen. Mit ihren Flügen belegen sie den zehnten Platz der Rundenwertung und liegen jetzt auf Platz 20 der Gesamttabelle.
