Beiträge aus 2016 – Seite 2
OLC-Bundesliga: Die Regenrallye geht weiter
Wochenende, Runde 10 der Segelflug-Bundesliga. Wetterprognose: Labil, Gewitter mit Schauern, Hagel, örtliche Unwetterwarnungen – also wieder so, wie schon die vergangenen Wochenenden. Nach Vorhersage sollte der Samstag der schlechtere Tag am Wochenende werden.
Trotzdem treffen sich wieder ein paar Unerschrockene Samstag Mittags am Flugplatz. „Wir müssen einfach das Wetterfenster nutzen, den Schauern ausweichen und schnell fliegen, bis die Gewitter wieder alles dichtmachen. Dann haben wir vielleicht eine Chance“, erläutert Segelflugreferent Peter Simon bei der kurzen Lagebesprechung. „Hm, ich glaube, dann nehme ich heute mal besser ein regentolerantes Segelflugzeug und nicht die LS3,“ kommentiert Uwe und rüstet den Vereins-Ventus auf. Stefan Schneider und Klaus Schäfer im Duo Discus komplettieren die Mannschaft.
Bensheimer Flugtag mit der Ju52
Am 09. und 10. Juli zeigt die Segelfluggruppe Bensheim wieder die ganze Bandbreite des Fliegens.
Segel-, Motorflugzeuge, insbesondere Oldtimer und Heißluftballons gehören fest ins Programm des Flugtages und bieten spannende Unterhaltung für die gesamte Familie. Neben alt Bewährten gibt es auch Neuheiten.
Bensheim bannt Abstiegsgefahr und sichert Punkte
Das vergangene Wochenende in Hessen: Unwetterwarnungen, angekündigter Starkregen, Gewitter, Hagel – kein Wetter, bei dem man an sportliches Segelfliegen denkt. Trotzdem gelang es den Piloten Felix Maier, Peter Simon und Klaus Koser wieder wichtige Punkte in der 7. Runde der 2. Bundesliga zu erkämpfen. Mit ihren Flügen belegen sie den zehnten Platz der Rundenwertung und liegen jetzt auf Platz 20 der Gesamttabelle.
Deutsche Segelflugmeisterschaft der Damen
In der vergangene Woche kämpften in Hockenheim 34 Damen aus ganz Deutschland in drei Klasse um den jeweiligen Meistertitel, darunter auch Karin Grimm aus Bensheim. „Nach der Babypause und dem schlechten Wetter im Frühjahr fehlt mir etwas das Training. Daher habe ich keine hohe Erwartungen an die Platzierung und freue mich einfach, das ich teilnehmen kann, “ äußerte die Pilotin zu Beginn des Wettbewerbes.
Dannstadt 2. Wochenende: Eiskalt erwischt!
Das letzte Wochenende in Dannstadt war kurz gesagt: eiskalt und zwischendurch nass! Der Samstag sah zunächst wettertechnisch nicht schlecht aus: Windig, aber die Sonne kam heraus und versprach zumindest zeitweilig thermische Entwicklungen. Als erstes startet die Clubklasse. Diese landete auch zu erst: entweder direkt wieder in Dannstadt, weil sie nicht über die Ziellinie kamen (8!) oder kurze Zeit später auf einem nahegelegenen Acker.
Dannstadt: 4. Wertungstag
Wind und Blauthermik trennen Spreu vom Weizen
Die Sonne schien, aber die Euphorie des Vortages war gedämpft: Blauthermik sowie kräftiger Wind waren vorhergesagt. Und alles sah danach aus, als ob die Meteorologen diesmal Recht behalten sollten.
Die Strecken waren ähnlich wie die Tage davor. Für die Gemischte Klasse war es eine „Speedtask“,: ein Streckenflug mit festen Wendepunkten, die schnellst möglich abgeflogen werden mussten. Sie war mit rund 200 km etwas kürzer ausgelegt als tags zuvor. Die Clubklasse hatte wieder eine AAT in ähnlicher Art wie die Tage zuvor ausgesteckt.
Dannstadt: 3. Wertungstag
und das Wetter hält - mehr, als es verspricht
Der 3. Wertungstag hatte einige Überraschungen parat: Eine „Renn-Ka6“, die in der Clubklasse allen davon flog und Navis, die vor dem Einflug in Flugfläche 100 warnte. Es wurde eine Speed-AAT ausgeschrieben, quer über das Rheintal in den Odenwald und zurück bis nach Trifels in den Pfälzer Wald.
Während sich um 13:30 Uhr im Odenwald schon die ersten Wölkchen zeigen, dümpelte das Teilnehmerfeld in 600 Meter in einer großen „Plastikwolke“ über Dannstadt und wartete darauf, dass sich die Rheintal-Inversion endlich auflöste. Aber dann ging es höher und höher: Knapp zwei Stunden später sah die Welt schon viel kleiner aus – aus 2700 Meter Höhe!
